Nudeln und warum sie uns so glücklich machen

durch Benedikt Rapp auf November 01, 2020

Nudeln

Warum wir Sie lieben sollten

Bene

Die Nudel blickt auf eine lange Tradition zurück. Wer jedoch der Meinung ist, dass Nudeln aus Italien stammen, der irrt. Geschichtlich konnte belegt werden, dass sie ihren Ursprung in China hatte und das vor nun mehr knapp 4.000 Jahren. In Europa kennt man diese Art des Nahrungsmittels erst seit ca. 2.000 Jahren. Laut der Legende hast Du es im Übrigen Marco Polo zu verdanken, dass Dich die Nudel heute glücklich macht, denn er hat sie im Jahre 1295 n. Chr. durch ein Rezept von einer Reise aus Asien mit nach Europa gebracht. 

Doch wie genau können Nudeln glücklich machen?

 Das Glück rund um die Nudeln Nudeln gibt es in ganz verschiedenen Formen. Die Inhalte des Teigs sind voller Bestandteile, die grundlegend nicht zu unterschätzen sind. Du findest in ihnen Vitamine, Kohlenhydrate sowie Mineralien. In Summe ist dieses Nahrungsmittel ein hervorragender Energielieferant, der auch noch Deine Stimmung positiv beeinflussen kann. Die Gründe hierfür liegen in chemischen Prozessen unseres Körpers und sind die Basis für Glücksgefühle. 

 Glücksgefühle werden im menschlichen Körper durch einen erhöhten Serotoninspiegel im Gehirn freigesetzt. Durch die Umwandlung von Tryptophan, was eine Aminosäure ist, entsteht Serotonin im Gehirn. Im Regelfall erreichen das menschliche Gehirn noch weitere Aminosäuren. In Summe stehen diese verschiedenen Aminosäuren in einem direkten Wettbewerb zueinander. Wenn der menschliche Organismus Kohlenhydrate abbaut, wird automatisch Insulin durch die Bauchspeicheldrüse ausgeschüttet. Dieser Vorgang forciert wiederum die Aminosäureaufnahme in die Muskulatur, jedoch nicht von Tryptophan. Hierdurch findet sich Tryptophan dann überschüssig im Blut wieder. Über den menschlichen Kreislauf kann dieser Stoff dann quasi konkurrenzlos ins Gehirn vordringen, um dort unbehelligt in Serotonin umgewandelt zu werden. Hierdurch entsteht dann deine gute Laune. 

 Langsame Energiespritze 

Pasta enthält zudem in Summe ca. 70 % Stärke und kann somit als hervorragender Stressbesänftiger eingesetzt werden. Stärke wird als eine Art des Mehrfachzuckers verwertet im menschlichen Körper. Aufgrund dessen erfolgt eine optimale Nutzung der Kohlenhydrate. Da diese Kohlenhydrate langkettig sind, werden sie nur langsam im Darm in Einzelbestandteile untergliedert. Man kann auch aus diesem Sachverhalt her schließen, dass Du keinen Energieschub auf einmal bekommst, vielmehr erhält man über einen längeren Zeitraum Energiespitzen.

 Fazit 

 Wenn Du Dir schon lange einmal die Frage gestellt hast, weshalb es Dir nach dem Konsum von Nudeln energiemäßig besser geht und Du Dich auch glücklicher fühlst, so befindet sich die Antwort in den vor allem pflanzlichen Bestandteilen der Nudeln und der Verwertung im menschlichen Organismus. Wichtig ist hier langkettige Kohlenhydrate zu essen und auf Weißmehlanteile weites gehend zu verzichten, um den Abbau und die Verwertung der Kohlenhydrate im Darm so effizient, wie möglich zu gestalten.

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